Fontanes Ruppiner Land – im April 2019 erschienen – ist eine Adaption des ersten Wanderungen-Bandes: eine Mischung aus spannender Fontane-Rezeption und moderner Reiseliteratur.  Ich möchte Sie nicht nur informieren, sondern auch unterhalten – mit  interessanten Geschichten, in denen vor allem unter topografischen Gesichtspunkten Fontanes Zeit und die Gegenwart miteinander verwoben werden.

Begeben Sie sich mit mir auf einen inspirierenden Ausflug zu den Ruppiner Leuchttürmen Neuruppin, Rheinsberg und Wustrau sowie zu den eher unbekannten Fontane-Orten Garz und Ganzer, Tramnitz und Trieplatz. Kartenausschnitte zeigen Ihnen, wo sich die Dörfer und Städte befinden.

Insgesamt stelle ich 22 Orte vor. Die Dörfer Brunn, Meseberg und Langen wurden aufgewertet:  Im Gegensatz zu Fontanes Band Die Grafschaft Ruppin erhielten sie eigenständige Kapitel.

Eine Übersicht im Anhang enthält erstmals alle in Fontanes ersten Wanderungen-Band thematisierten Dörfer und Städte – auch die der früheren Auflagen.

Für meine Recherche nutze ich nicht nur Fontanes gedruckte Wanderungen, sondern auch dessen Notizbücher, die zurzeit erstmals vollständig digital entziffert werden (vgl. Rubrik Notizbücher).

Wie bei den anderen beiden Fontane-Bänden verlasse ich mich nicht nur auf Bücher und Archive, sondern habe mich vor Ort wieder auf Spurensuche begeben. In Langen forsche ich beispielsweise nach dem Wirtshaus, in dem sich Fontane nach einem Gewitter aufwärmte; in Brunn suche ich nach dem Fundament des berühmten Drake-Monuments. Und ausgehend von einem Foto von 1947, das den jüngsten Gutsbesitzersohn aus Protzen und ein „unbekanntes“ Mädchen aus dessen Pflegefamilie im Nachbarort Walchow zeigt, „fahnde“ ich nach der heute erwachsenen Frau – und organisiere zwischen den beiden ein Wiedersehen nach über 70 Jahren.

Porträtiert werden alte und neue Märker – Persönlichkeiten, die heute die Region prägen. Zu ihnen gehören die Mason Browns (Ganzer), Frank Matthus (Rheingsberg), André Schmitz (Garz), Krafft von dem Knesebeck (Karwe), Elke Wildt (Protzen), Jürgen Euen (Langen) oder Katharina Zimmermann (Wusterhausen).

Im Epilog des Buches wird der lang gehegte Wunsch vieler Fontane-Fans wahr: die Einweihung eines Fontane-Museums im Neuruppiner Geburtshaus am 30. Dezember 2019, Fontanes 200. Geburtstag. Am Schluss folgt die Auflösung: Das Literaturhaus Theodor Fontane ist eine Fiktion. Noch.

Auf dieser Seite werden im Fontane-Jahr 2019 die Orte im Ruppiner Land sukzessive vorgestellt.

Die Orte

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